Ob Sie in einem Verein organisiert sind, zu einem unabhängigen Trainer mit Treffen im Wald oder zu einem Hundetraining auf einem professionellen Hundeplatz gehen: Der Hundesport macht nicht nur dem Hund, sondern auch dem Menschen Spaß.

Viele Sportarten für Mensch mit Hund

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, im Mensch-Hund-Team zusammenzuarbeiten. Ob sie beide Freude am Longieren haben, sich für die Zielobjektsuche begeistern, Mantrailing bevorzugen oder dem wöchentlichen Dogdance-Termin entgegenfiebern: Für jeden ist etwas dabei. Manche Hunde haben auch an verschiedenen Disziplinen Freude. Aber nicht nur dem Hund muss der Sport gefallen, auch der Mensch muss sich dafür begeistern können.

Ist bei den genannten Möglichkeiten nichts für Sie dabei oder suchen Sie nach einer weiteren Sportart? Dann sehen Sie sich Rallye Obedience einmal an!

Wie läuft die Rallye Obedience ab?

‘Rallye Obedience’ bedeutet in etwa ‘Gehorsams-Wettbewerb’. Bei dieser Sportart werden vom Hund an verschiedenen Stationen unterschiedliche Gehorsams-Übungen verlangt. Je nach Übung werden diese an der Stelle ausgeführt oder auch in der Bewegung sein. Es gibt viele verschiedene Übungen, die bereits entwickelt wurden, der eigenen Fantasie sind hier jedoch keine Grenzen gesetzt. Zunächst werden zehn bis vierzehn Übungen ausgesucht – und diese in einer Reihenfolge, in welcher sie bewältigt werden können, zusammengestellt. Jede einzelne Station wird zunächst geübt, damit Hund und Mensch wissen, was sie erwartet. Als nächstes werden mehrere Stationen zusammengefasst und im Ablauf geübt. Zum Schluss wird der komplette Parcours absolviert. Wer es sportlich machen oder an Wettbewerben teilnehmen möchte, kann den Parcours auf Zeit durchlaufen. Es gibt deutschlandweite Wettbewerbe für Rallye Obedience.

Stationen bei der Rallye Obedience

Möglichkeiten für die Aufgaben sind zum Beispiel

  • Spirale nach rechts laufen – Hund außen: Der Mensch läuft nach rechts spiralförmig um vier Pylone, der Hund läuft auf der Außenseite. Es geht ohne Aufenthalt weiter zur nächsten Station.
  • Stopp – Sitz – Platz: An der Station wird angehalten, der Hund geht zuerst in den Sitz, dann auf Platz. Danach weiter zur nächsten Station.