Es gibt verschiedene Sachkundenachweise für Hundehalter, die für entsprechende Bereiche benötigt werden. So gibt es einen Sachkundenachweis für Hundesport-Prüfungen oder für das Halten großer Hunde. In Niedersachsen müssen beispielsweise seit Juli 2013 grundsätzlich alle Hundehalter einen Sachkundenachweis vorlegen.

Sachkundenachweis 20/40

Dieser Nachweis wird in vielen Gemeinden verlangt. Die Hundebesitzer müssen ihn als Haltererlaubnis für Hunde, die schwerer als zwanzig Kilogramm und/oder größer als vierzig Zentimeter sind, haben. Wo er erforderlich ist oder ob vielleicht sogar ein anderer Sachkundenachweis verlangt wird, ist bei der jeweiligen Gemeinde abzuklären.

Sachkundenachweise können zum Beispiel beim Tierarzt, bei anerkannten Sachverständigen oder Hundetrainern abgelegt werden. Für diese Nachweise müssen die Hundehalter beweisen, dass sie genug von Hunden verstehen, um sie artgerecht zu erziehen und in jeweiligen Begegnungssituationen mit Menschen, anderen Hunden oder Tieren richtig zu reagieren.

Vorbereitung über Internet

Die Fragen für den Sachkundenachweis sind zum größten Teil mit gesundem Menschenverstand zu lösen. Jedoch gibt es auch Fragen, die Kenntnisse über Hunde verlangen. Es ist daher immer zu empfehlen, sich auf die Fragen vorzubereiten. Das Internet bietet sich hierzu auf vielen Seiten mit ‘Fragen und Antworten’ sowie ‘Übungen für die Abfrage’ an.

Fragen sind zum Beispiel:

  • Welche Bedürfnisse des Hundes müssen bei artgerechter Haltung täglich erfüllt werden?
  • Welche Überlegungen muss man anstellen, wenn man sich einen Hund anschaffen will?
  • Was für eine Bedeutung hat es, wenn sich ein Hund flach auf den Boden legt und einen entgegenkommenden Hund mit dem Blick fixiert?

Und kleine Hunde?

Auch, wenn der eigene Hund kleiner und/oder leichter ist, ist der Sachkundenachweis zu empfehlen – vor allem deshalb, weil sich schnell eine Situation ergeben kann, „mal eben“ einen größeren Hund betreuen zu müssen, weil er der Spielgefährte des eigenen Kleinhunds ist. Außerdem ist bei kleinen Hunden grundsätzlich zu verstehen, dass sie ebenso wie ihre großen Artgenossen Hunde sind, die Auslauf, Training und Kopfbeschäftigung brauchen.